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Hallo und guten Tag,

mein Name ist Miriam Reiter ich bin Baujahr 1973 und lebe mit meiner Familie im Kreis Hannover.

Gerade neulich wurde ich gefragt:

„Wie lange sind Sie eigentlich schon Krankenschwester?“

Meine spontane Antwort darauf:

“Ach, irgendwie schon immer“.

Tatsächlich sind es inzwischen wirklich schon 25 Jahre und es ist viel passiert in der Zeit.
In den ersten 15 Jahren meiner Tätigkeit war ich viel in der Akut- und Notfallmedizin tätig. Dadurch kam ich viel rum in der Klinik; vom OP bis zum Kreißsaal, von Kardiologie bis zur Chirurgie, sogar ein kleiner aber spannender Ausflug in die Psychiatrie war dabei.

Nach meiner Klinikzeit wechselte ich in die ambulante Intensivpflege, von dort in die außerklinische Kinderintensivpflege. Beide Tätigkeiten übte und übe ich in Teilzeit aus. Zusätzlich betreue ich für einige Stunden im Monat behinderte Kinder in Ihrer Freizeit, womit die Eltern eine zeitweise Entlastung erfahren. Mir ist es wichtig, diese Zeit mit schönen Unternehmungen für die Kinder zu gestalten. Diese bestehen aus Besuchen von Schwimmbädern, dem Zoo oder auch ausgedehnten Spielzeiten im Park oder unserem Garten.

Daneben gibt es in meinem Leben noch unsere Familieneigenen Senioren, die inzwischen einiges an Hilfestellung im täglichen Leben benötigen. Aus dieser Perspektive weiß ich auch, vor welchen schwierigen Aufgaben die Angehörigen gestellt werden.

Meinen Pflegeberuf sehe ich heute aus 2 Perspektiven.

– Medizin ist nach wie vor mein Leben und ich kann mir nichts Spannenderes vorstellen.
– Mit den Rahmenbedingungen in meinem Job bin ich allerdings überhaupt nicht einverstanden. Weder für mich noch für meine Patienten. Das gilt im Übrigen für das gesamte Umfeld unserer medizinischen Versorgung, kaum etwas läuft so wie ich es mir vorstellen oder wünschen würde.

Nun habe ich 2 Möglichkeiten:

Erstens: meine Leidenschaft für Medizin und Pflege aufzugeben und etwas Anderes zu machen, was ich mit deutlich weniger Herzblut betreiben würde oder

Zweitens:weiter machen! Und mit dafür kämpfen, dass die medizinische/ und die Pflegewelt ein Stück weit besser wird.

Da aufgeben keine Option ist, heißt es also kämpfen!

Neue Möglichkeiten finden, neue Wege gehen und immer wieder mitreden. Wir alle müssen unseren Beitrag dazu leisten Patienten und Angehörigen mit allen Ihren Nöten, Ängsten und Bedürfnissen eine Stimme zu geben, die auch gehört wird.

Wer könnte das besser alle wir Pflegekräfte von der Basis?

Mein Traum von Pflege und Medizin ist, ein bedürfnisorientiertes, gut organisiertes arbeiten mit hohen Qualitätsstandards.

Hier möchte ich Sie künftig mit Informationen rund um das Thema Pflege versorgen, Ihnen hin und wieder von meiner Arbeit erzählen und sehr gerne auch mit Ihnen in einen Dialog treten, über neue Wege und alte Irrwege, über junge Küken und alte Hasen, über neue Erkenntnisse und alte Mythen.

Vielleicht haben Sie auch ein Wunschthema? Ich freue mich auf Sie!