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Blog
15
05
2020

24-Stunden-Pflege in Zeiten von Corona

Von Frontida 0

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Unser Alltag hat sich in den vergangenen Wochen maßgeblich verändert. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Corona hat nicht nur das private Leben aller Menschen, sondern auch das berufliche stark beeinträchtigt. Aktuell ist ein Ende der umfangreichen Einschränkungen nicht in Sicht.

Der in Deutschland ohnehin schon dramatische Pflegenotstand verstärkt sich durch die Corona-Krise noch weiter. Die medizinische Versorgung und Betreuung von Patienten ist innerhalb der ohnehin schon umfangreichen Herausforderungen nochmal ein spezieller Fall. Denn hier ist der direkte Kontakt von Mensch zu Mensch unausweichlich. Erschwerend kommt hinzu, dass wir es nicht nur in der Altenpflege, sondern auch in der jungen Pflege meist mit Risikopatienten zu tun haben.

Die Auswirkungen der Corona Krise

Der in Deutschland ohnehin schon dramatische Pflegenotstand verstärkt sich durch die Corona-Krise noch weiter.

Dafür gibt es im Wesentlichen die folgenden Gründe:

  1. Die weitreichenden Reisebeschränkungen innerhalb der Europäischen Union
  2. Die Sorgen von Patienten und deren Angehörigen bezüglich einer Ansteckung und den daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen.
  3. Die erhöhten Sterberaten in Alten- und Pflegeheimen, bedingt durch die räumliche Enge, aber auch durch die Verschleppung von Viren und Bakterien durch die überforderte Pflege.
  4. Mangel an weitreichenden Hygienekonzepte.

Unter den umfangreichen Einschränkungen leiden vor allem die Angehörigen von pflegebedürftigen Kindern, da Sie einer Doppelbelastung ausgesetzt sind. Der Pflege und Betreuung Ihres eigenen Kindes und (dem in den meisten Fällen) neu eingeführten Homeoffice.

Unser Umgang mit der neuen Herausforderung

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Unsere oberste Priorität liegt im Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten. Dieser umfasst nicht nur unsere Patienten und dessen Angehörigen, sondern auch unsere Pflege – und Betreuungskräfte. Um Ihnen weiterhin eine hochqualitative Pflege- und Betreuungsdienstleistung garantieren zu können haben wir bei Frontida mehrere Maßnahmen ergriffen.

  1. Mitarbeiter, welche bereit waren und sind, Ihren Aufenthalt trotz der aktuellen Unsicherheiten zu verlängern und weiterhin die Kinder und Angehörigen der uns anvertrauten Familien betreuen wurden bereits mit einer Bonuszahlung belohnt.
  2. Zudem verzichten wir, um die Wahrscheinlichkeit einer Infizierung zu minimieren aktuell bei allen An- und Abreisen unserer Pflege – und Betreuungskräfte auf die öffentlichen Verkehrsmittel wie Züge und Busse. Wir ermöglichen einen Transfer mithilfe unserer eigenen Flottenfahrzeuge.
  3. Damit wir Sie und Ihre Angehörigen immer auf dem Laufenden halten können, engagieren sich unsere Mitarbeiter täglich aktiv und stimmen sich in diesem Rahmen ständig mit relevanten Behörden, Unternehmen und Ministerien ab.

Gemeinsam in die Zukunft

Die Corona-Krise hat im Hinblick auf die Pflege wichtige Erkentnisse gebracht.

Das Pflegepersonal muss in ausreichender Anzahl vorhanden sein:
Durch den Pflegepersonalmangel kommt es in Pflegheimen oft zu einer Überbelastung der Pflege mit Reduktion der Pflegequalität. Der Pflegepersonalmangel kann nur durch Pflege- und Betreuungskräfte aus dem europäischen Ausland kompensiert werden. Ein großes Problem, wenn die Grenzen geschlossen sind.

Das Pflegepersonal muss in ausreichender Qualität vorhanden sein:
Die Qualität bzw. der Ausbildungsstand des Pflegepersonals ist von entscheidender Bedeutung. Als Beispiel sollte gerade in der Coronakrise hier die Durchführung der Hygienemaßnahmen genannt werden.

Weg vom Pflegeheim hin zum eigenen Zuhause und der 24 Stunden Pflege:
Die höchsten Sterberaten waren international in Alten- und Pflegheimen zu verzeichnen. Dies ist bedingt durch die räumliche Enge, aber auch durch die Verschleppung von Viren und Bakterien durch die überforderte Pflege in diesen Institutionen. Im Gegensatz hierzu, hat sich bei älteren Patienten, die im eigenen Zuhause von einer 24 Stunden Pflege- und Betreuungskraft versorgt werden, keine erhöhte Sterblichkeit gezeigt.

Frontida – Wer sind wir und was machen wir?

Unter den aktuellen Einschränkungen der Corona-Pandemie leiden vor allem die Angehörigen der Patienten. Und hier kommen wir ins Spiel, denn Frontida steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und hilft Ihnen die neuen Herausforderungen zu bewältigen. Wir von Frontida kümmern seit Jahren darum, dass Sie und Ihre Angehörigen genau die Art von Unterstützung erhalten, die Sie bzw. Ihre Angehörigen benötigen. Dazu stellen wir Ihnen nach der ersten Bedarfsanalyse und Anamnese der pflegebedürftigen Patienten eine Auswahl von geprüften Pflege – und Betreuungskräften vor, die wir für Sie aufgrund Ihrer Angaben und Anforderungen ausgewählt haben. Zudem kümmern wir uns auch um die Anreise der Pflege – oder Betreuungskraft und übernehmen sogar die Kosten hierfür in voller Höhe für Sie.

Haben Sie Fragen an uns? Wir stehen Ihnen zu jeder Zeit für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

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Autor: Frontida